2. Oktober 2013

Hase und Igel

Zeit ist ja so eine Sache. Heute morgen verging sie ganz schnell, als ich um 5 Uhr hellwach im Bett lag und mal kurz in mich hinein horchte, ob sich ein Umdrehen und Augen zumachen nicht vielleicht doch noch mal lohnen würde. Da war es dann ganz schnell doch 6 Uhr und meine Augen waren immer noch auf.

Und auch das anfängliche YEAH aufgrund des Mehrs an Zeit am frühen Morgen durch verfrühtes Aufwachen verstummte ganz schnell, denn ein Morgen mit mehr Zeit ist ja nur dann sinnvoll, wenn nicht irgendwo eine Internetverbindung und ein Feedreader herumliegen. Immerhin gab es Kaffee.

Der Abstecher ins alte Büro war immens wichtig, aber doch nur im Laufschritt möglich, weil natürlich heute der Busfahrer auf jeden noch so langsamen Hinterherrenner wartete und auf 1 km Strecke gefühlte 8 Jahre Verspätung einbremste. Dass ich dann im Büro angekommen vergessen hatte, warum genau ich vor dem vormittagsfüllenden Termin unbedingt dorthin musste, erwähne ich nicht. Hat ja nichts mit der Zeit an sich zu tun.

Der Turnaround dieser ganzen Zeitverfliegegeschichte lag dann irgendwo um 10 Uhr herum, als mein vormittagsfüllender Termin schlagartig doch sehr schnell vorbei war, ich effizients gearbeitet und alle Kinder-Riegel aufgegessen hatte.

Seitdem: zähe, träge Masse. Schlimm, diese Zeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen