22. Oktober 2013

Mutig geht die Welt zu Grunde

Rollkragen musste heute ja nun wirklich nicht sein, was ich einerseits schön fand, andererseits aber auch Anlass zur Gänsehaut bot. Denn es fand sich beim Abendbrot ein Marienkäfer in meinem Ausschnitt. Um genau zu sein, sogar ein wenig tiefer, er kletterte auf meiner Unterwäsche herum und ich spottete ihn lediglich bei einem Blick in den eigenen Ausschnitt.

Um dem Kindelein nicht ein Trauma fürs Leben zu beschehren, nahm ich all meinen Mut zusammen und blieb äußerlich gelassen wie ein pinker Glitzerbuddha. Innerlich jedoch.

Der geek meinte dann, ich sollte Wulfhild doch mal zeigen, dass man den Käfer des Todes ruhig auf der Hand krabbeln lassen könnte. Und willl man sich vor dem eigenen Kind blamieren? Wenn dieses dem Käfer des Todes gerade ein Stück seiner Möhre anbietet? Nein.

Also ließ ich ihn krabbeln, bevor ich ihn dann aus dem Fenster im dritten Stock in sein Verderben die Freiheit schnippte.

Mutter zu sein verlangt einem so viel ab.

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