25. November 2013

Update gescheitert

Meist richtet das Leben es so ein, dass ich am Sonntagmorgen Wulfhilddienst habe und mir ihr ein gemeinsames Frühstück genieße, während der geek noch schläft. Aber meine Seite des Bettes ist ja auch viel näher dran am Kinderzimmer, so dass die Schallwellen erst auf mich treffen. Verständlich. Und dann wären da ja noch seine Ohrenstöpsel. Und sein erstaunliches Vermögen auf dem Gebiet des sich schlafend stellens.

Ich bin aber gar nicht böse darüber, da ich ja weiß, dass sich ein Morgen mit Wulfhild meist eher lohnt. Ausgeschlafenes Kind gleich glückliches Kind. Das kann sich immer Laufe des Tages ja ändern. Und sowieso innere Uhr und so.

Auf jeden Fall verpasst der geek aber nicht nur herzige Gespräche beim Morgenkaffee, sondern auch den ersten Blick auf die Wetterapp. Denn meist zeigt die noch das Wetter von mitten in der Nacht an. Und da kann man zur Zeit morgens gerne ein Schneeflöckchen sehen. Nicht, dass man hier in der Realität Schneeflöckchen sehen könnte, aber immerhin sagt das Smartphone, dass eine Chance bestanden haben könnte, Schneeflöckchen zu sehen, hätte man aus dem Fenster geschaut. Vorher natürlich die Jalousie hochziehen, was ich früh am Morgen tunlichst vermeide. Ich weiß schließlich, wie neugierig die Nachbarn hier in der Gegend sind vor der eigenen Tür kehr kehr kehr.

Später, wenn die Spätschicht beginnt, ist das grau in grau draußen hinter den Jalousien ja schon bei strahlendem Sonnenschein deutlich zu sehen. Da fällt keiner mehr auf ein Schneeflöckchensymbol rein, nicht mal ohne Brille. Da holt einen die Realität ein, auch am Sonntagmorgen.

Aber früh am Morgen, da geht das noch. I like.

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