10. Dezember 2013

Shoppen macht glücklich. Immer.

Nachdem ich gestern über Wulfhilds Weihnachtsoutfit mit ohne Köpfen geschrieben hatte, überkam mich heute im Büro am Fußabtreter des Elfenbeinturms das große Jammern, da die Babykugel in nichts mehr reinpasst und das bisschen, in das sie doch passt, permanent in der Wäsche ist. Weinend saß ich unter meinem Schreibtisch und bemühte mich, Überstunden abzubauen, um Abhilfe zu schaffen.

Später als sonst schoss ich kurz vor Wulfhildabholen aus dem Büro, erwischte den erstbesten Bus Richtung Konsum, sprintete in den C&A - denn versucht mal, ohne Einschalten des Internets Umstandsmode zu kaufen. Richtig. Hat keiner, außer C&A und H&M. Und vor C&A steht ein Reibekuchenwagen. Bingo.

Innen wurden die verfügbaren Oberteile gescannt, die einzigen sechs Modelle in meiner Größe über den Arm geworfen, vor der Umkleidekabine eine Rollatorgang mitleidslos überholt und die einzig freie Kabine geentert.

Drei der Modelle schieden aufgrund vergessener Passform aus - es geht nicht um die Menge Stoff an sich, sondern um die richtige Platzierung - woraufhin die restlichen drei anstandslos zur Kasse geschleift wurden. Eins erwarb sich das Ticket ins Glück übrigens nur mit einem hübschen Sale-Schildchen. So kompromissbereit war ich dann doch.

10 Minuten später kaufte ich Reibekuchen für auf die Hand, erreichte vor Platzen der Blase das Castle Grayskull und konnte mehr oder weniger pünktlich Wulfhild vom Kinderbüro abholen.

Mit bisschen Druck geht alles besser. Das gilt nicht nur für Seminararbeitenabgabetermine, sondern auch in allen anderen Lebenslagen.

Kommentare:

  1. :-)
    Und falls du lust und zeit zum selbermachen hast...in einer älteren ottobre sind umstandssachen drin.

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  2. Und ich wunderte mich noch, ob des köstlichen Duftes frischer fettgebackener Erdapfelprodukte, als die Tore des Stofftempels hinter mir schloss ......Ich habe es dann doch bis zur Bahn geschafft!
    Liebe Grüße
    Die Abschneiderin

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