17. Januar 2014

Ohne Sopran kein Elan, ohne Alt kein Halt, ohne Tenor kein Chor, ohne Baß kein Spaß

Man könnte jetzt denken, dass das ungleichmäßig über die Tage verteilte Singen und Gitarrieren in der unteren Wohnung mit der geschenkten Gitarre zusammenhängt. Das würde dann einen schnellen Sinn ergeben und alle wären glücklich, weil junge Menschen wankelmütig und schnell entschlossen und somit gut mit dieser Version der Geschehnisse kooperieren.

Jedoch.

Aus sicherer Quelle weiß ich ja, dass die kommunikationswissenschaftliche Dame des Hauses in ihrer Freizeit Theater spielt. In einer Laienspielgruppe im seitlichen Norden der Kaiserstadt, weswegen sie donnerstags erst spät nach Hause kommt. Und wäre da nicht das Proben für eine Musicalrolle auch eine durchaus mögliche Variante für das mittägliche Musizieren? Ich denke schon.

Vielleicht möchte die gesamte Laienspielgruppe mal was neues ausprobieren. Oder will sie sich alleine Höherem zuwenden? Sollte ich versuchen herauszufinden, bei welcher Gruppe sie Theater macht und dieser einen anonymen Tipp zuspielen? Nicht, dass die fest mit ihr rechnen, als Hauptrolle für was ganz Großes, und dann ist sie plötzlich weg, weil irgendwo anders die Musicalhalle brummen muss? Ich möchte nicht daran schuld sein, dass eine ganze Gruppe Schauspieler ins Verderben stürzt.

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