12. Februar 2014

12 von 12 Februar 2014

Nachdem ich im Januar schlicht und ergreifend erst nachmittags am 12. feststellte, dass der 12. ja der perfekte Tag für 12 von 12 gewesen wäre, habe ich für den 12. vom Februar einfach direkt 13 Bilder für Euch und das letzte, welches einen vom geek befürworteten Stoffkaufrausch im Internet dokumentieren würde, noch gar nicht geknippst. In der Summe bringt mich das wieder auf einen guten Stand, finde ich. Aber mal sehen, was heute sonst noch so los war.


Der Tag sollte eigentlich um 7 Uhr mit einem Weckerklingeln starten. Doch ich hatte die Rechnung ohne Wulfhild gemacht. Der frühe Vogel fängt den Wurm.


Während das Kindelein von ihrem Papa mit einer frischen Buxe beglückt wurde, wurde meine Plautze mit einer Streicheleinheit beglückt. So hatte dann jeder seins.


Zum Frühstück gab es mal ganz untraditionell Fisch. In Form von Fischpickern für Bowle oder ähnliches, die eigentlich im Abseits standen, um verschenkt oder verkauft oder verjubelt zu werden. Aber da hatten wir die Rechnung ohne Seargeant Adlerauge gemacht.


Faul wie immer entschied ich mich gegen die 15 Minuten Fußmarsch und für die 8 Minuten Busfahrt. Aber wenn ich schon unglaublich wenig Geld für ein Jobticket ausgebe, dann muss sich das auch rentieren.


Im Büro hatte ich Glück, da die Milchvorräte über Nacht geronnen waren und die Kollegin im Supermarkt Heißhunger auf was kleines mit Schokolade bekommen hatte. So lob ich mir das, Schicksal. Und nein, ich bin nicht früh mit der Weihnachtsdeko, sondern spät mit dem Wegräumen.


Es gibt ein zauberhaftes neues Gerät, welches mir erlaubt zu stempeln, ohne das Portemonaie zu öffnen, geschweige denn die Stempelkarte zu entnehmen. Graziles Vorbeischwingen reicht völlig aus.


Zuhause inspizierte ich den Biokistenroulette-Gewinn. Stilecht in Gesundheitslatschen. So goes it. Den Grünkohl werdet Ihr weiter unten nochmal grüßen können.


Zur Mittagspause mit ohne nicht schlafendem Kind, welches im Nebenzimmer sein Bett auseinandernahm oder Krieg gegen unbekannte Welten führte, kam mir die Plautze sehr als Ablage für den Tolino entgegen. Ich musste zwar die Schüssel bis knapp unter die Nase halten, damit das alles passte, aber es ging.


Nachdem Wulfhild dank des Sanierens drei Stockwerke unter uns, wo der Schlagbohrer zur Abwechslung von einer Bodenschleifmaschine abgelöst worden war, erst nach 45 Minuten Randale eingeschlafen und dann nach weiteren 45 Minuten vom Gesang der Nachbarin unter uns geweckt worden war, um dann 15 Minuten laut kreischend und Krokodilstränen weinend auf meinem Arm zu verharren vielen Dank dafür fuhren wir zur Autowerkstatt des Vertrauens. Ich wollte Mr. Goldfinger mal aufbocken lassen, um ein Foto vom schönen, neuen Auspuff für Euch zu machen. So bin ich. Leider geht wohl der KAT kaputt. Diese Autokaufentscheidung pressiert ein wenig.


Aber man ist ja flexibel und kauft statt eines neuen Autos erstmal Steckblumen. Denn damit kann Wulfhild erstmal vor lauter Glück laut STECKBLUMEN! rufend durch den Discounter rennen und hinterher Kunstwerke zusammenstecken, deren Erlös mindestens ein neues Auto finanzieren wird. Mindestens.


Und wenn man genug Steckblumenkunstwerke erstellt hat, kann man sich ruhig mal den Bauklotkarton auf den Kopf setzen. Das geht ja immer.


Hier ist er wieder, der Grünkohl. Ich hatte ob der schieren Menge ein wenig Angst, dass er sich in ein 2 m Monster verdichten und mich angreifen könnte und verarbeitete ihn direkt heute am Abend. Ich habe noch nie selber Grünkohl gekocht und ich muss sagen: der läuft noch mehr ein, als ich vermutet hatte. Das reicht nie im Leben für zweieinhalb Personen. Doch wir werden sehen. Morgen.


Zum Abschluss wurde Post erledigt. Eine lustige packpapierfarbene, deren Inhalt Klitzis Herz erfreuen soll, eine schöne pinke für ein Mädchen und demnächst packe ich auch noch ein Päckchen eine blaue für einen Buben. Herrliche, diese Gebärerei im Land.

Was jetzt nicht zu sehen ist, weil das ja schon 13 Fotos sind, ist der nun folgende Kaufrausch im Stoffhimmel. Denn das Kinderzimmer braucht dringend orange oder petrolfarbene Gardinen und ein petrolfarbenes Wachstuch an der Wickelkommode. Und da wir uns nicht entscheiden konnten, soll ich nun im heiligen Auftrag des geek mehrere Stoffe bestellen. Jawohl.

Das war ein guter Tag. Bitte mehr davon, wie immer bei Caro.

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