24. Februar 2014

Backe, backe Kuchen

Heute war ich in drei Filialen dreier verschiedener Bäckereien. Weil ich das kann und wir hier in der Kaiserstadt das Glück haben, von wirklich guten Bäckern mit wirklich gutem Brot versorgt zu werden. Nur wollte ich ja gar kein Brot, ich wollte Saisonware.

Saisonware ist zur Zeit zuckrig-marmeladig, denn der Karnevalist braucht Berliner, Quarkbällchen und Mutzen.

Und weil ich heute morgen zu faul war, ein Pausenbrot zu schmieren, nutzte ich die Gunst der morgendlich-frühen Stunde, in die bushaltestellennahe Filiale von Bäcker1 zu springen. Manchmal sind diese neuen Infotafeln, die angeben, in wieviel Minuten der nächste Bus kommt, ja doch ganz praktisch.

Überraschenderweise kaufte ich aber gar kein Pausenbrit, sondern Quarkbällchen. Ich schiebe das auf die Schwangerschaftshormone.

Die weitere Busfahrt verbrachte ich damit, in mich zu gehen und mein Verhalten in Frage zu stellen. Schließlich war ich für nachmittags zu Quarkbällchen und Kaffee auf dem Kinderspielplatz verabredet.

Der büronahe Bäcker2 half daher mit einem belegten Pausenbrot aus. Inklusive Salatgarnitur, wie vorbildlich bin ich denn.

Bäcker3 kam mittags ins Spiel, als mir klar wurde, dass die morgens erworbenen 5 Quarkbällchen vielleicht ein wenig dürftig sein könnten, bei 4 essenden Menschen auf dem Spielplatz. Aber nur vielleicht. Daher Besuch bei Bäcker3. Der hatte Glück, denn man soll ja nie hungrig einkaufen gehen. Und falls einer keine Quarkbällchen mag, ist es ja schön, ganz spontan auf Berliner, Apfelberliner oder Quarkstriezel ausweichen zu können. Schwangere sind oft so wankelmütig.

Für morgen denke ich mir einen neuen Geschäftemarathon aus. Man muss es schließlich auch mal ausnutzen, mitten in der Stadt zu wohnen.

Kommentare:

  1. Ich hab Hunger!

    Liebe Grüße, Michaela

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  2. 'Berliner loofen hier uffe Straße', bekämste hier zu hören, so wie ich einst, als ich noch nicht so cosmopolit-provinziell tun konnte.

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