19. Februar 2014

Kofferpacken

Morgen werde ich Umzugskartons packen. Also eigentlich wird wohl einer reichen, denn ich hab nicht so viel Zeugs im Büro und das meiste davon werde ich morgen einfach aufessen. Denn ja, Hallelujah, es geht zurück in die heiligen Hallen des Fußabtreters des Elfenbeinturms. Und das, wo doch gerade erst nach 5 Monaten der Drucker geliefert wurde.

Ob ich ihn vermissen werde, den Dumpster? Ja und Nein. Es ist schön, ganz in Ruhe arbeiten zu können, weil man in einem andere Gebäude sitzt als der Rest der Abteilung. Aber man fühlt sich schon abgeschoben. Es ist schön, in zwei Minuten leckerste Muffins aus dem Uni-Café holen zu können, aber eine Bürokaffeemaschine mit kollegialem Anschluss ist auch nicht zu verachten. Es ist schön, einen eigenen Buntdrucker im Büro stehen zu haben, aber das zählt nicht, weil ich die letzten 5 Monate für jeden Druck ins Abteilungsbürogebäude laufen musste. Da ist in den letzten 10 Tagen noch keine positive Gewöhnung eingetreten. Es ist schön, ein frisch renoviertes Büro zu beziehen, aber ich habe ja auch nur noch 5 Arbeitstage vor meinem Abschied in Richtung Resturlaub und Mutterschutz. Da tun mir Veränderungen nicht so gut. Und vielleicht finde ich nach der Elternzeit gar nicht zurück, weil ich mich noch im Dumpster wähne. Wir werden sehen.

Ich habe aber auf jeden Fall überlegt, morgen mal ein Schild aufzuhängen, dass ich am Freitag nicht da bin wegen Urlaubs und ab Montag wegen vergangenem Umzug. Nicht, dass mich die Schichtarbeiter sonst suchen, wenn sie von ihrer Saisonarbeit im tiefen Süden, wo sie seit Mitte Dezember anscheinend weilen, wiederkommen.

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