16. Februar 2014

Party People

Was ich ja gar nicht leiden kann, sind Menschen, die ihre Türklinken nicht benutzen und alle Türen einfach zuknallen. Oder Menschen, die ungefragt Gitarre spielen und dazu singen. Oder Menschen, die sich zusammenrotten, um sehr laut Gitarre zu spielen und sehr laut dazu zu singen. Oder Menschen, die dann zur Abwechslung die Stereoanlage aufdrehen, ohne vorher auf die Uhr gesehen zu haben. Oder Menschen, die Unterhaltungen bereits im Hausflur beginnen, bevor die Freunde die zwei Stockwerke zur Wohnungstür heraufgeklettert sind. Oder Menschen, die zum Rauchen bis vor die Haustür gehen, die Unterhaltung mit den Freunden an der Wohnungstür oben im zweiten Stock aber fortführen. Oder Menschen, die ihre Hausparties nicht ankündigen, sondern erwarten, dass man das schon anhand der Lautstärke feststellt. Oder Menschen, die unter uns wohnen und ignorieren, dass es noch andere Menschen auf der Welt gibt. Respektive im gleichen Haus.

Und ich naives Mädchen hatte gedacht, dass nach dem Auszug des spanischen Untermieters alles besser werden würde.

Kommentare:

  1. Du würdest meinen Sohn gar nicht mögen :-)
    (Naja, er raucht nicht....)

    Liebe Grüsse
    Christina

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    1. Kinder sind bei allem ausgenommen. Außer vielleicht beim Gitarrespielen, das kann in jüngeren Jahren auch Kopfschmerzen machen :)

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  2. Wohnst du mit meinem Großen zusammen - oh ne, der wohnt ja wenigstens noch ein 3/4 Jahr bei uns :). Und Gitarre macht auch in späten Jahren Kopfschmerzen: elektrisch und Metal ... auch wenn ers wirklich gut kann. Hat dem eigentlich seine Mutter gar nichts beigebracht?! glg Petra

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  3. Über uns wohnt seit neuestem eine Marimbaspielerin, niemand auf der Welt kann sich vorstellen wie sehr sowas nerven kann ;) Seitdem leide ich mit lärmgeplagten Menschen mit, vorher konnte ich das ja eher nicht verstehen.

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  4. Oh man...
    Ich hätte zwei Trompeter zu bieten, die nicht nur mich sondern gleich die halbe Stadt mit zwei bzw drei Tönen beglücken. Kann man doch nur bei geöffneten Fenstern "üben" und wenn man halt erst abends nach Hause kommt und sich dann erstmal bei dröhnenden Bässen erholen muss, schafft man das "Üben" in der Regel auch erst nach 22 Uhr. Wer Ruhe möchte, möge doch bitte dirket in ein Altenheim ziehen.
    Nun ja, leider ist auch das Altenheim in Schallweite...
    Geplagte Grüße, Em (mein Einfallsreichtum bei ausgeprägten Splatterphantasien kennt kaum noch Grenzen...)

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  5. ... ich habe in unserem Haus keine schwangere Frau mit Kleinkind gesehen - komisch, ich dachte, Du schreibst über unser Haus...
    Super sind auch Karaoke-Partys oder überhaupt Partys bei geöffnetem Fenster und Gegröle bis morgens um 4°° oder 5°°; ich glaube, ich werde alt... Cool auch der "chronische Bohrer und Hämmerer gegen 22:30". Noch besser diejenigen Partyleute, bei denen dann so getan wird, als sei man nicht da (inklusive Gekicher hinter der Tür), wenn nachts zwischen 2°° und 3°° eine frustrierte, weil schlaflose, aber am nächsten Morgen arbeitende Nachbarin klingelt... Ich muss wohl doch in ein Einzelhaus ziehen, ich bin nicht (mehr) kompatibel.
    Liebe Grüße,
    Mirakulixa

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