5. März 2014

Standesamt oder Jugendamt

In einer Familie ist Gleichberechtigung ja ganz wichtig. So darf hier jeder ganz gleichbereichtigt Stinkewindeln wechseln und jeder darf die Müllabfuhr jubelnd begrüßen. Da wird niemand bevorzugt, außer dass ich immer mehr Stinkewindeln abbekomme als der geek.

Und deswegen waren wir mal wieder beim Jugendamt, denn Vaterschaft und Sorgerecht vor der Geburt zu klären ist viel entspannter, als nach der Geburt mit einem Neugeborenen durchs Land oder auch aufs Amt zu gurken. Bei Wulfhild war die Anerkennung der Vaterschaft im Nachhinein übrigens gar nicht so wichtig, denn fremde Menschen sprechen den geek in der Stadt gerne darauf an, dass er diese bei ihr ja wohl nicht leugnen könne. Ich glaube, dieses "wie aus dem Gesicht geschnitten" wurde vorsorglich vor Wulfhilds Geburt in unsere Sprache eingeführt, damit man diesen Zustand jetzt adäquat benennen kann.

Zurück zur Geschichte.

Gleichberechtigung hin oder her, wir waren also wieder auf dem Amt, was uns inklusive aus dem Auto aussteigen, ins Gebäude gehen, Fahrstuhl fahren, Unterschriften leisten und zurück auf Los 15 Minuten kostete. Da hat Wulfhild damals deutlich mehr Zeit gekostet. Aber wer wird nachtragend sein.

Und nun folgt direkt Lektion Nr. 2: Teilen. Denn Herr Gandalf zieht dokumententechnisch in Wulfhilds Aktenordner ein. Teilen kann man unter Geschwistern nicht früh genug lernen.

1 Kommentar:

  1. Und bei Kind No.3 gibt es dann eine ganz bequeme App, mit Retinalegitimation und so.....Hoppla das sollte ich mir schützen lassen, ich bin dann mal weg!
    Liebe Grüße
    die Abschneiderin

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