14. Oktober 2014

Ein bisschen spät dran

Man kann ja nicht früh genug damit anfangen, auf den kommenden eigenen Geburtstag hinzuweisen, und da ich das weiß, fange ich normalerweise mitten im Sommer damit an. Den den 25. feiert man ja nur ein oder höchstens zwölf Mal im Leben.

Vorteil der frühzeitigen Verlautbarung ist, dass man ausreichend Zeit hat, sich über seine Wünsche klar zu werden. Denn nur weil potentielle Schenker frühzeitig an den Geburtstag erinnert werden, fangen sie ja nicht früher damit an, über Geschenke nachzudenken. Da muss man dann kurz vor knapp ein kleines Wunschrepertoire parat haben, welches Verwandtschaftsgrade, Geldbeutel, Versandoptionen, Geschenke der Vergangenheit und Freundschaften berücksichtigt. Kann ich.

Dieses Jahr bin ich spät dran. Sehr spät. Denn es ist ja schon am Sonntag so weit und ich habe erst am Wochenende den ersten Ausrufer auf den Marktplatz gestellt.

Ein solides Wunschrepertoire in zwei Tagen? Kann ich. Habe ja Erfahrung. Jedoch: ich will jetzt alles von der Liste haben. Sofort. Und dieses Gefühl hat jetzt gar nicht genug Zeit, um wieder abzukühlen. Ich fühle mich wie Wulfhild, die am Schaufenster eines Gummibärchenladens steht und unaufhaltsam sabbert. Verlangen deluxe.

Kommentare:

  1. Na ja, solange Du Dich nicht auf den Boden wirfst, mit Händen und Füßen um Dich schlagen und treten und ganz laut "IIIIICCCH WIIIIILLL DAAS AAAAABER HAAAAABEN!" brüllen anfängst, ist doch eh alles in Ordnung, ;-).

    So long,
    Corinna

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    1. Naja, also.... (beschämt zu Boden gucken meinerseits)
      Ein bisschen fühle ich mich schon so, als wäre das meine nächste Aktion in Sachen "Warten auf den großen Tag" ;-)

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  2. Kann ich bestens nachvollziehen :) Und dann muss man so cool tun, so als Ü30, als wäre einem das doch sowas von egal hihi

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