31. Januar 2015

Gut Ding will Arbeitsplatte haben

Wir sind ja übrigens nur von einer 70 qm Innenstadtwohnung in das ein bisschen größere und mit parkähnlichen Grünanlagen der Extraklasse umgebene Castle Greyskull gezogen, damit wir öfter einen Grund haben, ins Bauhaus zu fahren. Also einen besseren als "man könnte ja mal gucken, ob..."

Heute zum Beispiel stellten wir uns einfach mal beim Holzzuschnitt an, um möglichst viel Kontakt mit Menschen zu haben und Feldstudien betreiben zu können.

Fazit: die Schlange ist genau so lange sehr lang, bis wir nach einer Stunde Wartezeit fertig sind mit Anstehen, Maße durchgeben und bestellen. Dann kommen schlagartig drei weitere Zuschneider aus der Mittagspause, so dass wir auch noch länger Scherze hätten machen können, die keiner versteht.

Fazit weiter: der Zuschneider ist sehr nett und hilfsbereit, versteht aber weder Ironie noch Sarkasmus. Wie ich. Nicht. Aber wir mögen uns jetzt trotzdem. Hoffe ich.

Fazit noch weiter: Ikea hat sich das zwar schlau ausgedacht, dass schwedische Küchenunterschränke tiefer sind als deutsche Standardarbeitsplatten, hätte aber auch leicht ausrechnen können, dass die extrabreite Platte mit viel Zuschnitt und gutem Willen immer noch billiger ist, als so viele neue Küchenschränke bis dass die Anschlüsse alle in einer ausgesägten Rückwand verschwinden können.

Fazit noch viel weiter: es wartet sich leichter mit Quarkbällchen

Am Donnerstag wird also endlich die Arbeitsplatte geliefert und die obere Küche kann endlich eingeräumt und benutzt werden. Das sind auf einen Schlag sieben Umzugskartons und viele Treppenstufen aus der Kellerküche ins Esszimmer weniger. I like.

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