17. Januar 2015

Hammerwerfen für den guten Zweck

Ach, kaum wird ein neues Familienmitglied geboren, muss man quer durch die Republik reisen, um mal Hallo zu sagen. Bzw. "Oh ist die süüüüüüß!"

Wir haben also das ganze Umzugschaos Chaos sein lassen, die Kinder zurück zu LaMama und Vati Basmati südlich der Kaiserstadt gebracht und sind gen Prenzlberg gefahren. Mit der Bahn. Die pünktlich abfuhr und pünktlich ankam. Da soll nochmal einer sagen, dass Kinder nicht die Welt verändern würden.

Und siehe da: ich muss mir keine Sorgen machen. Dem Kind wird nichts passieren, es wächst sicher und wohlbehütet auf. Seine Eltern haben es nämlich geschafft, den schwersten Föhn der ganzen Welt aufzutreiben und griffbereit in ihr Bad zu legen. Ganz unauffällig.

Hört man nun verdächtige Einbruchsgeräusche, muss man nur eben ins Bad gehen, den schwersten Föhn der ganzen Welt holen und ihn dem Bösewicht über den Schädel ziehen. Der wird wie von Thors Hammer gefällt zu Boden gehen und mehrere Monate im Sanatorium verbringen müssen.

Vorausgesetzt natürlich, man verfügt über Kräfte, die selbst Hulk erblassen lassen würden. Denn sonst wird man den Föhn gar nicht geschwind holen und schwungvoll werfen können. Sondern ihn lediglich unter Auferbietung all seiner Kräfte am Kabel hinter sich herziehen können. Schwer ächzend.

Wir erwägen eine lebenslange Mitgliedschaft im Fitnesscenter als Geschenk für die Eltern. Nur zur Sicherheit.

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