4. Februar 2015

Handarbeit

Ich verzweifle ja gerade ein bisschen daran, dass es immer dunkel ist und kalt, dass ich die Kinder morgens nicht sehe und abends erst zum Abendessen-Bettzeit-Marathon nach Hause komme, dass so viele Kartons noch unausgepackt rumstehen, dass ich Rücken habe und nicht weiß, wann ich noch Sport treiben soll, dass die Schränke noch keinen Platz gefunden haben und ich sie deswegen noch nicht einräumen will, dass die Küche noch nicht benutzbar und die Backup-Küche im Souterrain ist, dass ich nicht im Garten wühlen kann, weil so viel anderes wichtiger ist, dass ich nachdem die Kinder im Bett sind nur zwei Dinge im Haushalt schaffe, dass immer alles liegen bleibt und ich immer zu müde bin. Viel zu müde.

Vielleicht ist das nur eine Post-Umzugsfatigue. Oder der Januarblues.

Wichtig ist aber, dass ich über mich selbst lachen musste, als ich heute aus lauter Verzweiflung dachte, dass ich, da der Nähbereich noch nicht eingerichtet ist, weil siehe oben, vielleicht einfach per Hand am Weihnachtskleid weiternähen könnte. Pfffffft. So schlimm ist das nun auch alles nicht. Und wer braucht schon neue Kleider?

Heute wurde es schon hell, als ich im Büro ankam und die Vögel zwitscherten. Es wird.

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