12. März 2015

12 von 12 März 2015

März. Seit zwei Monaten wohnhaft mit Garten. Die Rosen haben unzählige Knospen und das Nähzimmer wird den Burgblick im Dachgeschoss bekommen. I like.

Aber zunächst startet der Tag sehr unspektakulär. Ich bin krankgeschrieben, weswegen wir gemeinsam frühstücken können. Zur Abwechslung auch mal schön, wo ich doch sonst schon fast im Zug sitze, wenn die Brut aufsteht. Oder zumindest hinhetze.


Nach dem Frühstück wartet Herr Gandalf wie immer den Moment ab, in dem wir das Haus gen Kindergarten verlassen wollen. Dann zaubert er und macht, dass die Luft stinkt. Das kann er gut.


Zurück vom Kindergarten lege ich den kleinen Zauberer schlafen. Momentan tut er das gerne von neun bis halb zwölf. Das finde ich besonders heute gut, da die Kindelein mittags zu LaOma und Vati Basmati fahren und da ist es zu aufregend, als dass man tagsüber schlafen könnte. Viel zu aufregend. Ich würde mich auch gerne hinlegen, warte aber erstmal auf den Fensterbauer, der noch unsere hübschen neuen Fenster verleisten muss. Bauschaum ist überraschenderweise doch nicht so ansehnlich, ich freue mich also auf ihn. Und darauf, dass ich danach die Fenster kärchern werde. Denn es gibt ein neues Lieblingsspielzeug im Hause Basmati.


Und dann werkelt der Fensterbauer den ganzen Tag rum und mir ist es doch peinlich, kaffeetrinkend und Fernseh schauend auf der Couch zu liegen. Hätte ich nicht von mir gedacht, aber vielleicht ist das das Alter. Ich suche mir also ein bisschen Alibibügelwäsche und falte sie mehrfach ordentlich durch, bis die Folge Downton Abbey um ist.


Kurz vor dem Mittagessen holen Herr Gandalf und ich Wulfhild ab, dann geht es postwendend in den Süden der Kaiserstadt. Die Sonne scheint, herrlich. Allerdings fremdelt Herr Gandalf ein wenig, so dass mir das Abschiednehmen schwer fällt. Aber was muss, das muss, der geek und ich müssen morgen auf eine Beerdigung und das ist wenig erquickend für kleine Kinder. Selbst im Friedwald.


Bei LaOma gibt es Blumen geschenkt. So lob ich mir das. Die kommen vors Haus, an den Weg zur Haustür. Demnächst.


Auf dem Weg nach Hause fahre ich an dem Grund kurz ran, wegen dem wir in den Südosten der Kaiserstadt gezogen sind. Das Haus mit Garten und der Werksverkauf von Prym. Ich kaufe nur das Nötigste. Und könnte nun theoretisch wieder nahtverdeckte Reißverschlüsse einnähen. Demnächst.


Auf der Couch bilde ich mich dann ein wenig, bis der Fensterbauer weg ist.


Und stelle dann fest, dass meine Hautton den Farbton Pearl Pastel hat. Man lernt ja nie aus. Immerhing glänzen die Nägel, wenn ich sie im Sonnenlicht drehe. Das ist auch hübsch und ich wollte ja dezent. Da bekommt man einmal, was man will, und dann ist es auch nicht gut. Schlimm ist das mit mir selbst.


Frisch aufgeschübscht geht es nochmal raus. Donnerstags ist Schnitzeltag in der Kneipe unten an der Ecke am Flüsschen. Datenight galore. Es ist unfassbar kalt auf dem Weg dorthin. Zurück auch, aber das weiß ich auf dem Foto ja noch nicht.


Dazu läuft Fußball. Wir leben das Klischée.


Und nun auch noch alle Bilder hochgeladen. Ich kann noch bloggen, wenn ich unbedingt will. Gut zu wissen, weil ich meistens die Geschichten im Kopf habe, aber das Bloggen nicht schaffe. Warum, weiß nur der Geier.


So rückblickend gefällt mir dieser Tag. Ich kann gut mit Sonne.

Mehr 12 Bilder vom 12. des Monats wie immer bei Caro. Vielen Dank fürs Sammeln.

Kommentare:

  1. Schöne 12 von 12. Irgendwann komme ich Sie da mal besuchen, in der Schnitzel-, äh im Haus mit Garten. Rosen gucken und so. Und ein gepflegtes Pläuschlein mit Wulfhild halten.
    Liebste Grüße!

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  2. Danke für den Tip vom Prym Werksverkauf! Kannte ich noch gar nicht. Klingt, als lohnte der Weg.

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