12. Mai 2015

12 von 12 Mai 2015

Man kommt ja zu nix. Bloggen zum Beispiel. Schlimm ist das.

Aber Instagram geht und deswegen gibt es heute wieder 12 von 12. Ich bin selber gespannt, was da so bei war, heute...

Die ersten hektischen 45 Minuten des Tages kann ich nicht fotografieren, da ich es ja so schon nicht schaffe, so zeitig in Richtung Bahn aufzubrechen, dass ich nicht äußerst schnell stökeln muss. Bei 10 Minuten Kopfsteinpflaster immer wieder ein Abenteuer. Aber was beschwere ich mich, wenigstens fährt die Bahn wieder, so dass am Ende des Kopfsteinpflasters kein stinkender Bus wartet. Denn obschon ich ein Fan des ÖPNV bin muss ich sagen: Bus fahren macht von Stolberg in Richtung Kaiserstadt keinen Spaß. Zurück auch nicht. Aber da die Bahn wieder fährt: ein Blick von oben in Richtung Laufschuhe.


Und selbst wenn ich pünktlich gewesen wäre, wäre es ab hier bergab mit mir gegangen, da ich mich kurz auf den Boden legen und Freundschaft schließen musste. Das hält etwas auf, lohnt sich aber immer. Man begegnet solch putzigen Kerlchen ja nicht allzu oft.


Siehste: geschafft.


Einstempeln nicht vergessen. Phasenweise bin ich wirklich gut im Ausstempelnvergessen oder auch Einstempelnvergessen, aber diese Woche läuft es gut.


Direkt um 9 gab es erstmal einen Work-Café, denn die Chefin und ich wissen, wie man das mit der Arbeit erträglich gestaltet. Produktiv waren wir auch.


Böse Zungen könnten behaupten, dass ich dann eingeschlafen bin, aber mal im Ernst: ich muss wohl konzentriert gearbeitet haben, denn plötzlich war Zeit zum Ausstempeln (nicht vergessen). Zwar war es da erst Mittag und das Gleitzeitkonto nun im Minus, aber ich musste dringend zur Post, ein Geschenk auf den Weg bringen. Manche Kinder werden am Samstag nämlich zwei. In Worten: 2.


Dann ging es hurtig wieder zum Bahnhof, die Bahn gen Heimat abfangen. Äußerst erfolgreich, dieses Unterfangen. Bahnfahren mag ich doch irgendwie lieber als Autofahren.


Hauptsächlich, weil ich dann während der Fahrt entspannt Franzbrötchen essen und lesen kann. Und davon noch ein Foto machen. Und dieses auf Instagram posten. Für falls das wen interessiert.


Schnurstracks ging es weiter zum Kindergarten, dem Grund für den halben Tag Minus. Hab-Dich-lieb-Tag, zu dem man nur per Einladung durch das eigene Kind zugelassen war. Ich war irgenwie noch auf Wulfhilds Liste gerutscht, so dass ich den Nachmittag in der Sonne mit Kaffee und dem einen der Schwiegermonster verbringen durfte. Immerhin konnte ich so mal mit den Erzieherinnen über Wulfhilds Eingewöhnung sprechen. Denn die ist gemeinsam mit Herrn Gandalf seit einer Woche in einem neuen Kindergarten. Der übrigens nicht streikt. Juchhu.


Und diese halben Tagen haben den Vorteil, dass man um halb fünf zuhause ist, anstatt nur vor der Stempeluhr rumzulungern. Da schafft man vor dem Abendbrot noch richtig war. Herr Gandalf und ich haben also Unkraut gejätet und Kräuter gepflanzt. Hat hier schon mal jemand mit Kleinkindunterstützung Kräuter gepflanzt? Wenn ja, dann wir derjenige verstehen, warum ich nicht mehr so genau sagen kann, was ich wohin gepflanzt habe. Hm. Viel wichtiger aber: die ersten Rosenknospen zeigen sich. Ich bin so aufgeregt.


Dann kamen Wulfhild und der geek von einer kurzen geocaching-Runde und es wurde eine Fahrradtour inszeniert. Immer hin und her, bis wir ein Kühlpad und ein Pflaster brauchten.


Dann war es Zeit für die Raubtierfütterung, mit anschließender Zubettbringung und daran anschließender Gierschbekämpfung und daran anschließender Bloggung des Tages.


Ende gut, alles gut. Bitte keine Gierschrezepte schicken, ich will diese Hydra nicht auch noch verarbeiten müssen. Danke.

Mehr Bilder vom 12. werden bei Caro gesammelt. Vielen Dank dafür.

1 Kommentar:

  1. Haha, "bitte keine Giersch-Rezepte schicken"!
    Habe selber viel Giersch abzugeben, und leider festgestellt, dass er mir nicht schmeckt... (habe heute leider kein Rezept für dich).

    Wahnsinn übrigens, was in Deinen Tag gestern alles Platz gefunden hat.
    Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, denn bei uns lief es etwas ruhiger ab.

    Liebe Grüße,
    Papagena

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