12. Juli 2015

12 von 12 Juli 2015

Und dann ist es ja so, dass schon wieder ein Monat rum ist, in dem ich eher weniger gebloggt habe. Immerhin schaffe ich es, Fotos zu machen. Sagen wir mal 12. Am 12. des Monats.

Here we go:

Ich durfte ausschlafen. Das erste Mal wurde ich also wie jeden Morgen um halb sieben von Herrn Gandalf geweckt. Durch ausdauerndes Ignorieren hypnotisierte ich ihn zurück in den Schlaf und mich gleich mit. Das funktionierte einmal bis 7 und dann noch einmal bis 8 Uhr. Dann war leider auch Wulfhild wach, die anfing, ihn zu beschimpfen. Konnte ich gut nachvollziehen, ich war auch nur ungern geweckt worden. Dann stand der geek auf und kümmerte sich um die Kindelein, so dass ich das nächste Mal um 9 Uhr geweckt wurde, als unsere Rolläden automatisch hochfuhren. Und dann wieder um 10 Uhr, als Wulfhild mal gucken kam, ob ich schon wach sein. Ich bejahte ihre Frage und sie ging wieder. War ja alles geklärt. Anstatt zu lesen, stand ich dann auf. Kaffee kocht man mir ja nicht.


Im Bad stellte ich fest, dass meine Unfähigkeit, mich Angeboten zu entziehen, manchmal doch hübsch aussieht. Eigentlich wollte ich nämlich nur eine Creme für Herrn Gandalfs trockene Kniekehlen kaufen und Fraulein Umlaut hatte Lipikar Baume AP+ empfohlen.


Zum Frühstück gab es einen StuhlZaungast. Aber warum kommentiert nie einer unsere coole Tapete?


Während Wulfhild eine Wetteruhr bastelte, malte Herr Gandalf ein wenig. Seine Geduld reicht für sieben Striche in dreizehn Sekunden. Ab da wird geworfen. Mit allem, aber wenn Stifte in der Nähe sind, dann halt mit Stiften. Wulfhild hat das nie gemacht, deswegen weiß ich nicht, was ich tun soll. Porzellangeschirr wird vermieden, Wasserbecher und anderes vorsorglich festgehalten. Wirft er halt Brot oder Obststücke. Er guckt dabei auch sehr herausfordernd, weil er ja weiß, dass er das nicht darf. Jedes Kind ist anders. Seufz.


Aber irgendwann ist ja Zeit für Mittagsschlaf und wir sitzen wurffrei im Esszimmer. Zum Nachtisch gibt es Russisch Brot und ich fühle mich ungemein pädagogisch wertvoll. 


Dann gibt es Mittagessen für den geek und mich und ich teste diesen Melone-Fetakäse-Minze-Salat, von dem ich jetzt schon mehrfach im Internet gelesen habe wenn ich es ausgedruckt habe. Fazit: was nützt ein Kräutergarten, wenn es regnet und die Vögel nicht im Käfig sind? Dann würde man nass, könnte man die Wohnung verlassen. Also bleibt man, wo man ist, damit die Vögel bleiben, wo sie sind, und testet die Variante ohne Minze. Und als Minze nicht ganz so favorisierende Person kann ich sagen: schmeckt gut.


Nach zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf wird Herr Gandalf wach und verhungert fast. Es muss schnell gehen und so atmet er einfach zwei Bananen ein. Puh, überlebt.


Eine weitere Stunde später wacht auch Wulfhild wieder auf und siehe da: es regnet immer noch. Machen wir halt Seifenblasen unter dem Vordach vor der Haustür. Terrassen und Gärten werden ja bekanntlich überbewertet.


Dann wird es Zeit, Mascarpone und Ricotta zu vermählen. Da ich immer gierig bin vergesse, dass man ja auch mal kleinere Packungsgrößen in Betracht ziehen könnte, haben wir nun bis morgen über Wochen hinaus ausreichend Nachtisch im Kühlschrank. Mit Mandarinen und Chocolate Chip Cookies.


Während Herr Gandalf in der Badewanne sitzt und das Abendessen vor sich hin brät, mache ich Pläne. Als Lemming liegt das Schnittmuster für das Kimono-Tee von Maria Denmark bereit. Morgen, morgen, nur nicht heute, hab ich Zeit dafür. Richtig, Leute? (Das Schnittmuster gibt es immer noch umsonst, wenn man den Newsletter abonniert. Go for it!)


Aber erstmal möchte das frischgeduschte Wulfhildchen geföhnt und auf die Couch gesetzt werden, denn Peppa Wutz guckt sich nicht von alleine. Wir haben zu tun.


Jetzt sind alle Kinder im Bett und ich sitze im Arbeitszimmer und habe während der Tagesschau überlegt, ob man den alten Fernseher auch IN das Expeditregal stellen kann. Das teste ich demnächst mal.


Jetzt werde ich erstmal bloggen und mir dann viele andere Fotos angucken. Caro sammelt nämlich wie immer die 12 von 12 von jedem, der mitmachen will. Auf die Plätze, fertig, los.

Kommentare:

  1. Diese Tapete (Poster, Bild...?) ist der Hammer. Ich weiß nicht, ob mir nicht die ersten zwei, drei Wochen regelmäßig schwindelig werden würde?!
    Es kam erfreulich viel Schlaf vor bei Deinen zwölf Bildern, aber vielleicht liest sich das auch nur so?

    Liebe Grüße von
    Ute

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  2. guten morgen!


    zum poster brauche ich ja jetzt nix mehr schreiben, was?? ;-)

    aber das kimonotee sollte schon so zwölfdreißig mal standard-lemmingmäßig unter der maschine hervorhüpfen... :D

    liebe grüße und habt eine feine woche!

    tina

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  3. Ich kann gar nicht glauben, dass noch nie jemand die Tapete kommentiert hat, die springt wirklich ins Auge. Ich dachte erst ich guck falsch :D
    Echt cool!

    Lieben Gruß
    Sarah

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  4. Juhuu, als Bekenner des Melonen-Feta-Dings-Salat, empfehle ich: Ersetze die Minze durch Basilikum, füge geröstete Pinienkerne hinzu, und für die Erwachsenen-Version noch ein paar schwarze Oliven in Scheibchen.

    Legga!

    Coole Tapete ;-)

    LG
    Rebekka

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    1. Oh vielen Dank! Das werde ich direkt heute testen, denn beim Einkausfzettelschreiben fand ich eine halbe Melone und Fetakäse und alles andere ist auch da. Passt :-)

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  5. Ich hätte ja auch gleich die Tapete kommentiert, stehe aber dazu, daß ich schon solange keinen Vogel mehr gesehen hab, daß ich deswegen hin und weg vom Federvieh war : )

    Zu viel Nachtisch könnten Sie hierher schicken - dann wär das ruckzuck erledigt ; )

    Liebe Grüße vom Faultier Sid!

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